„200 Jahre Preußen am Rhein“

12er LK- Geschichte unterwegs

Festung1Am Mittwoch, 6. Mai 2015, besuchte der Leistungskurs Geschichte die preußische Festungsanalage hoch über Koblenz. „Auf den Spuren der Angreifer“ lautete das Motto, bei dem die Historiker der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums auf der Karthause voll auf Ihre Kosten kamen.

Nicht nur der Überblick über die gesamte Festungsanlage der Garnisonsstadt Koblenz wurde dabei aufgezeigt, sondern auch die geostrategischen Überlegungen untersucht, wie man den Zusammenfluss zwischen Rhein und Mosel ,vor allem gegen den Erzfeind Frankreich, verteidigen konnte.

Über Wälle und Mauern, durch enge Gänge und Kasematten, ging die Führung. Unser Guide, Herr Manfred Böckling, der uns auch einen historischen Gesamtüberblick über die Festungsgeschichte gab, startete seinen Vortrag mit ersten Befestigungsanlagen in der Römerzeit. Zur Zeit der Franken standen hoch oben auf dem Festungsplateau ebenfalls Burganlagen, die als Rückzugs- und Fluchtort prädestiniert waren. Viele Konflikte im Mittelalter bis hin in die Neuere Geschichte begleiten die Festungsgeschichte: ein ständiges Prestigedenken und Sinnbild des Kampfgeistes der Preußen im Rheinland und Symbol der Deutsch-Französischen Auseinandersetzung…


Heute dient dieses Bauwerk – nach der Bundesgartenschau 2011 – , das unter Denkmalschutz steht, als touristische Attraktion bzw. als Schatz geschichtsinteressierte Menschen jeden Alters. Von der Festung aus, hoch oben über Rhein und Mosel, kann man nicht nur das Kaiserdenkmal am Deutschen Eck erkennen, sondern auch einen Eindruck gewinnen, wie schwer es gewesen sein muss, alle Anhöhen rund um Koblenz militärisch zu sichern. Dafür bedurfte es allerdings einer Festungsanlage, die in Europa nur noch von Gibraltar übertroffen wird. Denn zur Festungsanlage selbst gehörten neben der Festung Ehrenbreitstein auch die Außenstützpunkte  „Feste Alexander“(Karthause), „Feste Franz“(Lützel), „Fort Konstantin“ (hinter dem Hbf) und „Fort Asterstein“, die heute noch z.T. besichtigt werden können. An andere Stützpunkte wie z.B. die „Arzheimer Schanze“ erinnert lediglich nur noch der Straßenname.

 

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©Christian Nadler

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